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		<title>2. Kongress | Kommunale Kooperation 2011</title>
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		<lastBuildDate>Tue, 15 May 2012 15:04:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Stärkung einer aktiven Bürgergesellschaft und der Zusammenarbeit mit dem Ziel regionaler Wertschöpfung stehen im Mittelpunkt</title>
			<link>http://www.kommunale-kooperation.com/presse/presse-mitteilungen/detail/Detail/2011/November/staerkung-einer-aktiven-buergergesellschaft-und-der-zusammenarbeit-mit-dem-ziel-regionaler-wertschoe.html</link>
			<description>2. Kongress Kommunale Kooperation – Regionales Zukunftsmanagement will praxisorientierte...</description>
			<content:encoded><![CDATA[„Das Ziel kommunaler Zusammenarbeit auf Basis einer Einbindung der Bevölkerung ist die Zukunftsbewältigung, und man sollte sich dessen bewusst sein, dass lokale Selbstverwaltung eines der Fundamente von Demokratie ist“, gab Karl-Christian Schelzke, Geschäftsführender Direktor des Hessischen Städte- und Gemeindebundes anlässlich des Pressegesprächs zum 2. Kongress „Kommunale Kooperation – Regionales Zukunftsmanagement“ am 24. November zu bedenken. Zwar gebe es zahlreiche „Vorzeigeprojekte“ regionaler Wertschöpfung&nbsp; - exemplarisch nannte er hier regionale Energieerzeugung &nbsp;sowie von Bürgerverbänden getragene Schulen oder Freizeiteinrichtungen – jedoch sehe er speziell vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung die Gefahr, dass die Grundlage zur Identifikation der Bevölkerung mit ihrer Region aufgrund drastischer Sparmaßnahmen der Gemeinden wegbrechen könnte.&nbsp;<br />Wer sich in seiner Kommune nicht unterstützt fühle, habe auch kein Interesse daran, einen Beitrag zu leisten. Eine stärkere Einbindung der Bürger, ihre Teilhabe an zukunftsträchtigen Projekten auch mithilfe des, in seiner Begrifflichkeit noch problematisch besetzten, Genossenschaftsgedankens könne Akzeptanz schaffen und so Leistungen generieren, welche die Kommunen allein nicht mehr stellen können. Ein offener und ehrlicher Umgang miteinander sei eine weitere Voraussetzung, um eine aktive Bürgergesellschaft zu stärken und eine produktive Zusammenarbeit zu erreichen. Pflanze sich diese Entwicklung zu intensiverer interkommunaler Zusammenarbeit fort, nehme man diese Herausforderung als Chance wahr, so sei es laut Schelzke in der Folge möglich, genau formulierte Forderungen an die Politik weiter zu geben.<br /><br />Als Gründe für seinen Aufruf zu mehr interkommunaler Zusammenarbeit nannte Claus Spandau, Geschäftsführer des K-IKZ (Kompetenzzentrum für Interkommunale Zusammenarbeit) den demografischen Wandel, der gerade auf dem Land unmittelbar mit einem Bevölkerungsrückgang und damit Einnahmeeinbußen einher gehe, die Finanzkrise der Städte und Gemeinden sowie die Konkurrenz der Regionen untereinander. Eine „Zwangsfusionierung“ von Gemeinden per Gesetz, um beispielsweise durch „Scharmützel“&nbsp; verhärtete Fronten zwischen Oberzentren und deren Umland zu lösen, sei weder praktikabel noch wünschenswert. Wichtiger sei es, zu vermitteln, miteinander ins Gespräch zu kommen und neue Ideen interkommunal und mit Bürgerbeteiligung aufzugreifen.<br /><br />„Schon einzelne herausragende, innovative Unternehmen können die ganze Region voran bringen“, betonte Beate Hammerla, Geschäftsführerin der IHK Gießen-Friedberg, die in der Interkommunalität vor allem eine Aufforderung zu besserer Vernetzung sieht. Mittelhessen als Wissenschafts- und Forschungsregion berge ein großes Potential an gut ausgebildeten Arbeitskräften, deren Abwanderung durch attraktive Angebote und Unterstützung vor Ort vorgebeugt werden müsse. Ein weiter verbessertes Klima für Existenzgründungen, sei es direkt aus den Hochschulen oder als Spin-Offs, sei eine Chance, das aus der Region stammende Potential auch vor Ort zu binden.<br /><br />Die Bindung vielversprechender Unternehmensideen und Fachkräfte sowie die regionale Energieerzeugung sind auch für Prof. Dr. Wolfgang George, Dozent an der THM Mittelhessen und Initiator des Kongresses, Beispiele regionaler Wertschöpfung, welche die Regionalökonomie in den Fokus rückt. Indem man mögliche Akteure identifiziere, ihnen einen Platz gebe und sie partizipieren lasse, sei es möglich, dauerhafte Anreize zu schaffen. Unabdingbar sei hier die Bündelung der gemeinsamen Interessen von Kommunen und Bevölkerung und eine starke Praxisorientierung.<br /><br />Im Rahmen des 2. Kongresses „Kommunale Kooperation – Regionales Zukunftsmanagement“, der vom Hessischen Landtagspräsidenten Norbert Kartmann eröffnet wird und mit Gastrednern wie der Hessischen Umweltministerin Lucia Puttrich, dem Präsidenten des Deutschen Städte- und Gemeindebundes Roland Schäfer und Rainer Bomba, Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung hochkarätig besetzt ist, wird daher auch der GenoFutura AWARD 2011 für vorbildliche kooperative Projekt-Ideen aus dem ganzen Bundesgebiet verliehen.<br /><br />Ergänzend zu den fünf Sektionen „Sicherstellung der Gesundheitsversorgung in der ländlichen Region“, „Projekt Vitale Orte 2020“, „Regionale Energieproduktion und Energiemanagement“, „Interkommunale Zusammenarbeit“ und „Bildung und Existenzgründung“, die dank vielseitiger, aktueller Beiträge von Spezialisten und Praktikern vor Ort sowohl Bürgermeister als auch Vertreter unterschiedlicher politischer Bereiche sowie Branchenexperten aus der Wirtschaft ansprechen, ist der Besuch der Informationsausstellung im Netzwerkbereich des Kongresses für alle Interessierten frei.]]></content:encoded>
			<category>Kommunale Kooperation</category>
			<category>Messe Giessen GmbH</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 04 Nov 2011 09:56:00 +0100</pubDate>
			
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